Das Anschreiben
Im Anschreiben haben Sie die Möglichkeit sich vorzustellen: Sie klären dabei nicht nur, warum Sie sich ausgerechnet auf diese Stelle bewerben, was für Vorkenntnisse und Fähigkeiten Sie speziell dafür mitbringen und was Sie schon alles erreicht haben, sondern drücken hier auch Ihre Motivation für den Job aus. Sie haben hier die Chance von sich, Ihrem Wissen und Ihrer Persönlichkeit zu überzeugen.
Wichtig: Schreiben Sie Ihr Anschreiben selbst und lassen Sie es nicht von einem K.I.-Tool verfassen. Das ist leicht herauszufinden und sieht dann so gar nicht motiviert aus.
(Arbeits-)Zeugnis(se)
Oft werden Nachweise über Ihre Studienleistung, Abschlusszeugnis, oder beruflichen Schritte, Arbeitszeugnisse oder sogar Arbeitsproben, bei der Bewerbung mitverlangt. Versuchen Sie, so weit wie möglich, diese Dokumente bereit zu halten und auch abzuliefern – sie weisen nach, dass Sie bspw. die Nebentätigkeit ausgeführt oder wirklich einen so guten Notendurchschnitt haben, wie von Ihnen angegeben.
Wie viele Bewerber überlassen ihr Anschreiben inzwischen der KI? Die softgarden-Studie „KI trifft Recruiting 2025“ (6.929 befragte Bewerber, Mai bis Juli 2025) zeigt: Unter Akademikern nutzen bereits 50,4 Prozent KI für das Anschreiben, über alle Bewerber hinweg sind es 43,2 Prozent. Gerade unter Hochschulabsolventen ist der KI-Text also eher die Regel als die Ausnahme.
Personaler reagieren allerdings empfindlich auf austauschbare Texte: Bereits in der Studie „JobTrends 2017“ von Staufenbiel und Kienbaum gaben 42 Prozent der Unternehmen an, erkennbar nicht individuelle Anschreiben auszusortieren.
Für Sie bedeutet das: Ein selbst formuliertes, auf die Stelle zugeschnittenes Anschreiben ist als Absolvent kein Mehraufwand ohne Wirkung, sondern ein echtes Unterscheidungsmerkmal gegenüber der wachsenden Masse an KI-Texten.